LOGIN

COVERAGEMENÜ
ESWC Masters - Favoritencheck WarCraft III
Der enge Kreis der Topfavoriten

Nach seiner zurückgewonnenen Stärke ist der koreanische Nachtelfenspieler Moon klarer Favorit auf den Sieg der ESWC Masters. Nahm er sich Anfang des Jahres noch eine Auszeit vom dominieren, ist er derzeit wieder einmal das Maß der Dinge in der gesamten Warcraft III Welt. Musste er sich bei der PGL im Fianle in fünf spannenden Matches noch Th000 geschlagen geben, lies er am vergangenen Wochenende auf dem Blizzard World Wide Invitiational keine Fragen über seine derzeitige Form offen. Gelingt es ihm erneut, solch eine Leistung abzurufen, und davon darf ausgegangen werden, so steht mit Jang JaeHo alias Moon schon beinahe der erste Teilnehmer des Overall Finales im Vorfeld fest. Auch die Tatsache, dass sich der ESWC gegen 1.22 und für 1.21 entschieden hat, spielen Moon in die Karten denn so kann er sich auf bestehende Taktiken verlassen und brauch keine Experimente zu wagen.

Auch World Elites Aushängeschild Xiaofeng "Sky" Li ist ein Dauerkandidat für die oberen Drei. Neben oder sogar noch vor ToD ist er zweifelsohne einer der Besten, wenn nicht gar der Beste, Humanspieler weltweit. Dennoch scheint er zuletzt gerade im Matchup gegen Orc schwächen gezeigt zu haben. So musste er sich am letzten Wochenende erst Grubby, später dann Lyn geschlagen geben. Zugegeben, keine Nonames unter den Spielern und besonders an diesem Wochenende neben Moon die herausragendsten Akteure. Dennoch sollten die Ambitionen eines Sky sein, gerade im Spiel gegen Orc seinen Matchupvorteil ausspielen zu können und damit jedem Orcspieler überlegen zu sein. Hat er diese Manko innerhalb der letzten Tage seit dem WWI ausgemerzt, wird er wohl definitiv unter den Top 3 anzutreffen sein.

Nach zuletzt starken Leistungen gehört auch Lyn wieder in die Riege der ganz Großen in der Welt. Zwar reichte es am vergangenen Wochenende nicht ganz an die Spitze, jedoch konnte er immerhin ein Best of Three gegen Moon im Finale gewinnen, bevor dieser ihm seine Grenzen aufzeigte. Wenig überraschend kam diese Niederlage gegen den Ausnahmekönner von MYM und so ist dies auch nicht der eigentliche Erfolg Lyns. Viel wichtiger scheint der Sieg gegen Spieler wie ToD, Sky und vor allem Grubby zu seine, gerade unter dem Gesichtspunkt das Grubby sehr gute Leistungen in dem Turnier zeigte. Hat June Park seine Taktiken weiter verbessert und hat er eventuell auch das nötige Quentchen Glück, so ist ihm bei den ESWC Masters of Paris nach längerer Durststrecke durchaus sogar mal wieder ein Turniersieg zuzutrauen.

Der letzte in der Reihe der Topfavoriten ist eben genannter holländischer Ausnahmeorc. Noch frisch sind die Aufnahmen vom WWI, bei dem Grubby nach dem Sieg gegen Sky in der ersten Runde vor Freude die Arme in die Höhe riss. Manuel Schenkhuizen scheint wieder viel Spaß am spielen zu haben, einer wichtigen Voraussetzung um erfolgreich sein zu können. Auch nicht darf vergessen werden, dass er neben Sky auch den zweiten wichtigen Human der Weltspitze, ToD, schlagen und ins Lower Bracket schicken konnte. Das Matchup scheint derzeit eindeutig auf Seiten der Orcs zu liegen, zumindestens auf diesem Niveau. Will er allerdings ganz nach oben, so muss er es auch schaffen, gegen die starken Nachtelfen, besonders Moon, zu bestehen. Schafft er dies nicht, wird es schwer unter die besten drei zu kommen.


Die Herausforderer

Entgegen den Seedings der ESWC findet sich ReiGn an dieser Stelle "nur" unter den Herausforderern der großen vier. Zu selten tritt er international in Erscheinung und zeigt auf gut-besetzten Turnieren ansprechende Leistungen. Zuletzt war er bei den AWL Masters Anfang April mit einem dritten Platz überzeugend, ein langer Zeitraum im kurzlebigen eSport. Seither versuchte er sich lediglich beim PPLive Race War 2008, verlor dort aber bereits in der ersten Runde. Auch bei den WC3L Finals konnte er seinem Team nicht wirklich helfen über den dritten Platz hinaus zu kommen. Fairerweise muss dabei aber erwähnt werden, dass er auch nicht wirklich die Möglichkeit dazu hatte. Hat er die letzten Wochen intensiv trainiert, hat das nötige Selbstvertrauen und trumpft mit einigen überraschenden Taktiken in Paris auf, so könnte für ihn die theoretische Chance bestehen, eines der begehrten Tickets für das Grand Final in San Jose abzustauben.

Schon lange ist er nicht mehr der Dominator der er einst war. Reihenweise besiegte er die Koreanischen Superstars der Szene und gewann die prestigträchtigsten Turniere der Warcraft III Landschaft. Doch seit geraumer Zeit nun läuft Yoan "ToD" Merlo seiner Form hinterher. Regelmäßig hört man ihn in Interviews vor oder während Turnieren sagen, dass er eigentlich gar nicht für das Event trainiert hat sondern lediglich DotA gespielt hat. Hat die früher eventuell noch gereicht, so genügt es der Klasse der heutigen Spieler kaum noch. Stellt die Gruppenphase oftmals kaum ein Problem dar, sind es dann die Finalspiele, wo er oftmals nicht weiter als über die erste oder zweite Runde hinauskommt. Nicht viel für einen Spieler mit seiner Erfahrung und seinen Ambitionen. Zaubert er an diesem Wochenende nicht eine ganze schaar Häschen aus dem Hut, wäre bereits eine Platzierung unter den Top5 als Erfolg zu verbuchen. Ach ja, zwischen 15 und 21 Grad sind für den Samstag vorhergesagt, noch im Limit oder schon zu warm?

HoT könnte eine der Überraschungen werden in Paris. Mit Gravitas Gaming führt er überraschend aber deutlich die NGL ONE an und vor weniger als einem Monat durchquerte man relativ Problemlos die Qualifikation zur kommenden WC3L Saison. HoT hat daran auch einen erheblichen Anteil zu beigetragen. Er schlug die starken Europäer LiiLD.C und BriNGeR und gehört damit zu den Besten Europas. Der eigentliche Hammer kam dann jedoch letzten Monat, als er es in der hochkarätig besetzten PGL schaffte, unter die letzten 6 Teilnehmer zu kommen. Auf dem Weg dahin schlug er unter anderem Lyn, Fov und Like. Wenn Mykhaylo Novopashyn diesen Schwung aus Clanligen und Einzelturnieren mitnehmen kann und sich eventuell sogar noch verbessert hat, ist für ihn eventuell sogar ein Platz unter den ersten drei möglich.

Vom ESWC lediglich in den "Challenger" Seed gepackt, bekommt der Undeadspieler Lucifer an dieser Stelle eine höhere Wertigkeit zugesprochen. Zugegeben, er ist nicht auf vielen Einzelturnieren vertreten und wenn, gehört er nicht so oft zu den Letzten 3. Doch darf nicht sein langjähriges Auftreten im internationelen Spitzenteam MeetYourMakers und die damit erlangten Erfahrungen in den besten Ligen und Turnieren der Welt unterschätzt werden. Immernoch gehört Lucifer vermutlich zu den besten 5 Undeadspielern weltweit und gehört damit zumindestens zu denen, die die ganz Großen gehörig ärgern könnten.

Die restlichen verbliebenen, nicht erwähnten Spieler werden aller Voraussicht nach nur wenige Akzente in Paris setzen können. Dazu gehören angesichts der internationalen Klasse, die bei den Masters vertreten sein werden, leider auch die beiden deutschen Vertreter yAwS und XlorD. Selbst letztgenannter wird trotz seines spielerischen Könnens gegen Sky und ToD kaum die Gruppenphase überstehen können.
Kommentare

WaZuP schrieb: 05.07.08 | 14:48 | #1
avatar
schön zusammengefasst :)
aber zeile 5 "Fianle" hatte der reda n dreher
und GOGOGO ixi/ yaws :)

 
Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar abgeben zu können.
COVERAGE MATCHTICKER
Abgeschlossene Spiele
fnatic vs. mTw 6:16
Sky vs. Moon 1:2
mouz vs. Roccat 16:9
ToD vs. Who 2:1
Roccat vs. mTw 10:16
PIC OF THE MOMENT
FORENTICKER
Copyright © 2003 - 2008   |   Alle Rechte vorbehalten.
Impressum
Weitere Spiele und Seiten des GameSports Netzwerks:
StarCraft 2 | World of Warcraft | Team Fortress 2 | GameSports.de | GameSports Profile